Borneo

Ein Nasenaffe auf Borneo

Nach unserer Reise nach Kolumbien suchten wir ein Ziel für unser nächstes Abenteuer. Was uns in Kolumbien besonders beeindruckt hat, war die Natur und ein ganz bestimmter Ausflug in einen kleinen Regenwald in der Nähe von Filandia. Wir wurden von einem Einheimischen durch diesen Regenwald geführt – auf der Suche nach Brüllaffen.

Als wir durch diesen Regenwald gelaufen sind und uns so auf unsere Umgebung – was wir hören, was wir sehen, was wir riechen – konzentriert haben, wussten wir, dass unsere nächste Reise auf jeden Fall so ähnlich aussehen sollte.

Außerdem zog es mich wieder nach Asien. Und so stießen wir in unserer Recherche nach dem passenden Reiseland schnell auf Borneo, der größten Insel Asiens und der drittgrößten Insel der Welt. Als Heimatland für viele faszinierende Tier- und Pflanzenarzten war es wie geschaffen für unsere nächste Reise. Wir wollten Natur erleben und Tiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachten.

Für unsere Reise hatten wir drei Wochen Zeit und so war schnell klar, dass wir uns nur auf einen kleinen Teil Borneos beschränken wollen, um nicht zu viel Zeit damit zu verbringen von A nach B zu kommen. Wir entschlossen uns für Sabah, den nördlichsten Teil von Borneo im malaysischen Teil der Insel.

Unser Zielflughafen war Kota Kinabalu, von wo aus wir unsere ersten “Ausflüge” starteten. Der erste dieser Ausflüge führte uns auf den 4.095 Meter hohen Gipfel des Mount Kinabalu. Wie anstrengend diese Trekkingtour war, hab ich dir in meinem Beitrag über die Komfortzonen bereits erzählt. Doch um 6 Uhr morgens mit einem Sonnenaufgang auf dem Gipfel belohnt zu werden, machte die Anstrengung wieder wett. Nach unserer Trekkingtour ging es weiter ins Maliau Basin, einem geschützten Regenwald-Gebiet. Zwei Nächte und drei Tage verbrachten wir dort und legten einige Kilometer durch die Flora mit den mitunter größten tropischen Bäumen ganz Asiens zurück. Immer Ausschau haltend nach (Nasen-)Affen, Spinnen, Schmetterlingen, Elefanten, Vögeln, Rehen, Schlangen, Skorpionen…. Die Liste ist wirklich endlos.

Was wir in diesen drei Tagen wirklich zu Gesicht bekamen, teile ich noch in einem weiteren Blogbeitrag mit dir. Nach unserer Zeit im Maliau Basin flogen wir nach Sandakan und besuchten das Orang-Utan- sowie das Sun-Bear- Conservation Center.

Darauf folgte mein absolutes Highlight auf dieser Reise. Die Zeit bei Osman am Kinabatangan Fluss. Warum diese Zeit für mich den Höhepunkt der Reise darstellte, werde ich auch noch in einem weiteren Blogbeitrag erzählen. Nur so viel: Es hat mit großen grauen Dickhäutern zu tun….

Bis zu dieser Station der Reise haben wir sehr viele unterschiedliche Tiere zu Gesicht bekommen. Ich war zu diesem Zeitpunkt schon total beeindruckt und dankbar dafür, dass ich diese Tiere in ihrer freien Umgebung beobachten durfte.

Was wir uns nicht entgehen lassen wollten, war natürlich die Unterwasserwelt rund um Borneo. Die in der Nähe von Borneo gelegene kleine Insel Mabul Island sowie Sipadan zählen unter die Top 10 Tauchspots der Welt. Bekanntschaft durfte ich hier mit Nemo, Dorie, unzähligen Schildkröten (yippie!), Rochen, Riffhaien und … ja …. mit einem Hammerhai machen. In vier Tagen konnte ich 13 Tauchgänge in mein Logbuch eintragen. Diese Erfahrung war einmalig und rundete unsere “Natur- und- Tier-Reise” supergut ab.

Seit der Reise nach Borneo habe ich auf unterschiedliche Dinge einen anderen Blick. Die Perspektive hat sich durch die Erfahrungen verschoben und ich würde die Zeit auf dieser Insel als die bisher prägendste Reise für mich beschreiben.

Du siehst, ich habe noch einiges zu berichten von dieser Reise und möchte noch viele Erfahrungen, Erlebnisse und prägende Momente mit dir teilen. Du kannst dich also auf einige weitere Borneo-Beiträge freuen.

In diesem Sinne,

herz weich <3

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